Agile Tools, Gedanken und Geschichten
Unser Blog über Teamcoaching, agiles Coaching und Teamentwicklung
Die vier Stufen psychologischer Sicherheit
Psychologische Sicherheit wird oft als ein einheitlicher Zustand beschrieben: entweder vorhanden oder nicht. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Offenheit, Lernbereitschaft, Beteiligung und Widerspruch sehr unterschiedlich gelebt werden können – je nach Situation, Thema und Rolle.
Das Eisberg-Modell der Kommunikation: Warum sichtbare Aussagen oft nur ein kleiner Teil der Wahrheit sind
Wenn Diskussionen sich im Kreis drehen oder Entscheidungen folgenlos bleiben, liegt das oft nicht am Inhalt. Das Eisberg-Modell zeigt, welche Ebenen in der Kommunikation dabei übersehen werden.
Mini-Interventionen im Alltag: Drei kurze Gesprächsimpulse, die Teams spürbar weiterbringen
Kleine Interventionen können große Wirkung entfalten. Drei einfache Gesprächsimpulse, die helfen, festgefahrene Situationen im Team ruhig und wirksam zu öffnen.
RACI lebendig denken: Verantwortung im Team als gemeinsamer Prozess
RACI wird oft als statische Rollenklärung genutzt und verliert dadurch schnell Wirkung. Das Modell sollte vielmehr als lebendiges Reflexionswerkzeug funktionieren, indem Teams Verantwortung entlang des Arbeitsflusses denken und gemeinsam aushandeln, was Zusammenarbeit wirklich braucht.
Delegation Poker richtig anwenden: häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Delegation Poker entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn Teams damit konkrete Alltagssituationen betrachten.
Das SCARF-Modell: Wie soziale Bedürfnisse unsere Zusammenarbeit prägen
Das SCARF-Modell macht sichtbar, wie stark soziale Bedürfnisse unser Verhalten im Arbeitsalltag prägen. Oft entstehen Widerstände nicht durch die Sache selbst, sondern durch die Wirkung auf Status, Sicherheit oder Autonomie. Wenn Teams diese Dynamiken verstehen, wird Veränderung klarer, Zusammenarbeit verlässlicher und Kommunikation deutlich einfacher.
Die Fünf-Finger-Abfrage: kleine Methode mit Wirkung
Die Fünf-Finger-Abfrage ist eine der schlichtesten, aber wirksamsten Mini-Methoden im Teamalltag: In wenigen Sekunden entsteht ein ehrliches Stimmungsbild, ohne lange Diskussionen. Sie schafft Orientierung, macht Unterschiede sichtbar und hilft Teams, bewusster weiterzuarbeiten. Gerade dann, wenn wenig Zeit ist.
Effizienter zusammenarbeiten: Team-Workshop zum Jahresende
Vier Stunden, die Teams helfen, Bilanz zu ziehen, Ballast loszuwerden und mit Klarheit ins neue Jahr zu starten. Dieser Workshop schafft Raum, um Zusammenarbeit ehrlich zu reflektieren, Routinen zu hinterfragen und Vereinbarungen zu treffen, die wirklich tragen, damit mehr Fokus und weniger Reibung entsteht.
Das Riemann-Thomann-Modell – warum Unterschiede im Team keine Störung sind
Unterschiede im Team sind kein Störfaktor, sondern ein Zeichen von Lebendigkeit. Das Riemann-Thomann-Modell hilft, sie nicht als Gegensatz zu sehen, sondern als Einladung zum Perspektivwechsel und zeigt, dass echter Kompromiss dort entsteht, wo Dauer und Wechsel, Nähe und Distanz sich gegenseitig verstehen lernen.
Check-ins – warum der Anfang eines Meetings über den Verlauf entscheidet
Meetings sind mehr als Abstimmung und Agenda. Sie sind Spiegel der Zusammenarbeit, weil sie Kultur sichtbar machen. Ein bewusster Check-in kann den Verlauf verändern: weniger Abarbeiten, mehr Ankommen und dadurch mehr Verbindung.
Wenn Teams sagen, sie entscheiden gemeinsam und dann nichts passiert
„Das entscheiden wir gemeinsam“ klingt nach Augenhöhe und endet doch oft in freundlichem Stillstand. Der Artikel zeigt, warum Teams an diesem Punkt häufig hängen bleiben, was im Delegation Poker fehlt und wie das Entscheidungs-Poker hilft, Entscheidungen wirklich gemeinsam zu treffen, statt sie nur so zu nennen.
Team Canvas: Gemeinsam Klarheit schaffen
Wenn Teams aneinander vorbeiarbeiten, liegt das selten am Engagement, sondern oft an fehlender Klarheit. Das Team Canvas hilft, gemeinsam sichtbar zu machen, wofür das Team steht, was es erreichen will und wie es zusammenarbeiten möchte.
Konflikte verstehen und begleiten: Die neun Eskalationsstufen nach Glasl
Konflikte im Team? Das Modell von Friedrich Glasl zeigt, wie sich Konflikte zuspitzen und wann es Zeit ist, zu handeln.
Delegation Poker: Klarheit statt Dauerdiskussion
Delegation Poker ist nicht nur ein nettes Spiel, sondern ein wirksames Format, um Klarheit in Entscheidungen zu bringen. Statt endloser Diskussionen zeigt es, wer wirklich entscheidet, wo Teams beteiligt werden und welche Leitplanken gelten. Das spart Zeit, Energie und Nerven.
Meetings ohne Sinn: Effizienz heißt nicht, mehr reinzupacken
Meetings sind selten zu lang, weil Menschen zu viel reden. Sie sind zu lang, weil Ziel, Form und Besetzung unklar sind. Ob entscheiden, informieren oder reflektieren: Erst wenn klar ist, wofür ihr euch trefft und in welcher Form, wird aus Termindruck echte Wirksamkeit.
Mehr fragen, weniger ansagen – warum Führung nicht leichter wird, wenn du alles vorgibst
Wer immer die Antworten gibt, macht sich selbst zum Flaschenhals. Systemische Fragen helfen Führungskräften, Verantwortung zurück ins Team zu geben und schaffen Raum für Klarheit, Selbstverantwortung und bessere Entscheidungen.
Retros neu denken: Routinen können Teams ausbremsen
Retros sind schnell Routine: Post-its, Kategorien, To-do-Liste und fertig. Doch wirkliche Entwicklung entsteht erst, wenn Teams den Mut haben, über die eigentlichen Aufreger und Energiefresser zu sprechen.
Entscheidungen, die in der Luft hängen und wie ein Delegation Board Bewegung ins Team bringt
Entscheidungen sind oft die größten Stolpersteine in der Zusammenarbeit. Ein Delegation Board kann Klarheit schaffen, nicht durch bunte Karten, sondern durch ehrliche Gespräche.
Methode im Fokus: Entscheidungsprozesse im Team bewusst gestalten
Entscheidungen strukturieren Zusammenarbeit – und doch werden sie in vielen Teams dem Zufall überlassen.