Agile Tools, Gedanken und Geschichten
Unser Blog über Teamcoaching, agiles Coaching und Teamentwicklung
Ein ungeklärtes Gefühl im Raum: Wie Supervision entlasten kann
Führung heißt oft, Prozesse zu halten und Orientierung zu geben. Doch was, wenn genau das zur Distanz führt? Ein Praxisbeispiel darüber, wie Supervision hilft, Führung wieder anschlussfähig zu machen.
Das Eisberg-Modell der Kommunikation: Warum sichtbare Aussagen oft nur ein kleiner Teil der Wahrheit sind
Wenn Diskussionen sich im Kreis drehen oder Entscheidungen folgenlos bleiben, liegt das oft nicht am Inhalt. Das Eisberg-Modell zeigt, welche Ebenen in der Kommunikation dabei übersehen werden.
Wenn Moderation an ihre Grenzen kommt: Woran man erkennt, dass Facilitation mehr braucht als Agenda und Post-its
Nicht jede Situation im Team lässt sich mit einer klaren Agenda und guter Moderation lösen. Manche Dynamiken entziehen sich der Struktur und brauchen etwas anderes: Raum, Präsenz und eine andere Form der Begleitung.
Wenn Teams ausweichen: Wie wir als Coaches Räume halten, in denen auch Unklares Platz hat
Wenn Teams ausweichen, liegt das selten an fehlender Bereitschaft. Oft fehlt ein Raum, in dem Unklares ausgesprochen werden und erst einmal einfach sein darf.
Mini-Interventionen im Alltag: Drei kurze Gesprächsimpulse, die Teams spürbar weiterbringen
Kleine Interventionen können große Wirkung entfalten. Drei einfache Gesprächsimpulse, die helfen, festgefahrene Situationen im Team ruhig und wirksam zu öffnen.
Wenn ein Workshop eine andere Richtung nimmt
Workshops sind oft gut vorbereitet, klar strukturiert und methodisch sauber geplant. Und trotzdem gibt es Momente, in denen sich zeigt, dass genau diese Struktur gerade nicht weiterhilft.
Wenn Methoden anfangen, den Blick zu verstellen
In der Arbeit mit Teams zeigt sich immer wieder, dass saubere Abläufe allein nicht ausreichen. Entscheidend ist, ob es gelingt, wahrzunehmen, was gerade im Raum passiert, und darauf angemessen zu reagieren.
RACI lebendig denken: Verantwortung im Team als gemeinsamer Prozess
RACI wird oft als statische Rollenklärung genutzt und verliert dadurch schnell Wirkung. Das Modell sollte vielmehr als lebendiges Reflexionswerkzeug funktionieren, indem Teams Verantwortung entlang des Arbeitsflusses denken und gemeinsam aushandeln, was Zusammenarbeit wirklich braucht.
Teamkultur entsteht im Tun und Kulturwandel auch
Kultur ist kein Zielbild, sondern ein Prozess, der in alltäglichen Entscheidungen sichtbar wird. Kulturwandel entsteht nicht durch Werteplakate entsteht, sondern durch Erfahrungen, die Teams miteinander machen.
Wenn Gespräche nicht weiterführen – warum Coaching-Kompetenz heute in vielen Rollen unverzichtbar wird
Viele Teams arbeiten strukturiert, doch Gespräche führen nicht immer zu echter Klärung. Rollen wie Scrum Master, Teamleitungen oder People & Culture merken zunehmend, dass Methoden allein nicht reichen.
Delegation Poker richtig anwenden: häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Delegation Poker entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn Teams damit konkrete Alltagssituationen betrachten.
Verantwortung sichtbar machen: Wie ein Team in kurzer Zeit Struktur gewann
In diesem Team zeigte sich, dass Verantwortungsfragen selten an Rollen hängen, sondern an der Art, wie Arbeit entsteht und weiterfließt. Durch die gemeinsame Sicht auf Aufgaben, Übergaben und Entscheidungspunkte entstand Klarheit, ohne neue Modelle einzuführen.
Wer auf Ruhe wartet, wartet meist vergeblich
Viele Teams warten auf den Moment, in dem endlich mehr Ruhe einkehrt, um wichtige Themen der Zusammenarbeit anzugehen. Doch dieser Moment kommt selten. Wenn wir anerkennen, dass Dynamik der Normalfall ist, verändert sich der Blick: Zusammenarbeit lässt sich nicht parken, sie entsteht mitten im laufenden Betrieb.
Das SCARF-Modell: Wie soziale Bedürfnisse unsere Zusammenarbeit prägen
Das SCARF-Modell macht sichtbar, wie stark soziale Bedürfnisse unser Verhalten im Arbeitsalltag prägen. Oft entstehen Widerstände nicht durch die Sache selbst, sondern durch die Wirkung auf Status, Sicherheit oder Autonomie. Wenn Teams diese Dynamiken verstehen, wird Veränderung klarer, Zusammenarbeit verlässlicher und Kommunikation deutlich einfacher.
Die Fünf-Finger-Abfrage: kleine Methode mit Wirkung
Die Fünf-Finger-Abfrage ist eine der schlichtesten, aber wirksamsten Mini-Methoden im Teamalltag: In wenigen Sekunden entsteht ein ehrliches Stimmungsbild, ohne lange Diskussionen. Sie schafft Orientierung, macht Unterschiede sichtbar und hilft Teams, bewusster weiterzuarbeiten. Gerade dann, wenn wenig Zeit ist.
Effizienter zusammenarbeiten: Team-Workshop zum Jahresende
Vier Stunden, die Teams helfen, Bilanz zu ziehen, Ballast loszuwerden und mit Klarheit ins neue Jahr zu starten. Dieser Workshop schafft Raum, um Zusammenarbeit ehrlich zu reflektieren, Routinen zu hinterfragen und Vereinbarungen zu treffen, die wirklich tragen, damit mehr Fokus und weniger Reibung entsteht.
Das Riemann-Thomann-Modell – warum Unterschiede im Team keine Störung sind
Unterschiede im Team sind kein Störfaktor, sondern ein Zeichen von Lebendigkeit. Das Riemann-Thomann-Modell hilft, sie nicht als Gegensatz zu sehen, sondern als Einladung zum Perspektivwechsel und zeigt, dass echter Kompromiss dort entsteht, wo Dauer und Wechsel, Nähe und Distanz sich gegenseitig verstehen lernen.
Tempo ist kein Teamwert
Schnelligkeit gilt oft als Zeichen guter Zusammenarbeit, sie kann aber auch ins Gegenteil kippen. Wenn alles Tempo ist, fehlt der Rhythmus. Reflexion ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung für kluge, gesunde und bewusste Zusammenarbeit.